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Reiterstaffel Braunschweig

Meyerding: Polizeipferde bleiben in der Löwenstadt


BRAUNSCHWEIG. Entgegen eines Vorschlags des Landesrechnungshofs hält das Innenministerium an der Reiterstaffel der Polizei in Braunschweig fest. Innenstaatssekretär Wolfgang Meyerding fuhr am Mittwoch nach Braunschweig, um diese Entscheidung den 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Reiterstaffel in Anwesenheit von Polizeipräsident Harry Döring persönlich zu überbringen.

Meyerding sagte, es bestünden erhebliche Zweifel an der richtigen Dar-stellung des Sachverhalts durch den Landesrechnungshof. Wesentliche Teile der Kritik resultierten auf in Frage zu stellenden Berechnungsgrundlagen. Dies gelte auch für den Vorwurf, nur zehn Prozent der Arbeitsstunden seien nicht in den Dienstnachweisbüchern vermerkt. "Pferde taugen nun einmal nicht für Büroarbeit", betonte der Staatssekretär. Auch Sonderfahrzeuge der Polizei oder Fahrzeuge der Feuerwehren seien nicht ständig im Einsatz.

Meyerding, der einige der 19 Vierbeiner mit Biomöhren überraschte, wies darauf hin, dass die Polizei dem Pferd als Einsatzmittel eine große Bedeutung beimesse. So hätten Dienstpferde zum Beispiel während der Fußball-WM, bei Fußball-Bundesligaspielen oder bei Großeinsätzen wie dem Castor-Transport hervorragende Arbeit geleistet und seien zudem ein nicht zu unterschätzender Sympathie- und Werbeträger für die Polizei.

Die beiden niedersächsischen Reiterstaffeln bei den Polizeidirektionen Hannover und Braunschweig verfügen über insgesamt 51 Pferde, die von 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei geritten und betreut werden.

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23.05.2007

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