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IT-Bevollmächtigter der Landesregierung

Seit dem 20. März 2020 ist die Aufgabe des IT-Bevollmächtigten der Landesregierung (CIO) auf Dr. Horst Baier übertragen worden.

Die Aufgaben des IT-Bevollmächtigten setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

1. Der IT-Bevollmächtigte verantwortet das ressortübergreifende IT‑Management des Landes unter Berücksichtigung der ressortspezifischen fachlichen Zuständigkeiten.

2. Der IT-Bevollmächtigte entwickelt in Abstimmung mit den Ressorts die IT‑Gesamtstrategie des Landes und schreibt sie fort.

3. Der IT-Bevollmächtigte steuert und koordiniert die Netzinfrastruktur, zentrale IT-Infrastrukturkomponenten und übergreifende IT-Dienstleistungsangebote des Landes.

4. Dem IT-Bevollmächtigten obliegt es, zur Erhöhung der Cyber- und Informationssicherheit ressortübergreifende Abwehr- und Schutzstrategien für die Behörden und Einrichtungen im Land weiterzuentwickeln und zu organisieren.

5. Der IT-Bevollmächtigte befasst sich mit Grundsatzfragen der Verwaltungsmodernisierung, des E-Government und der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen.

Der Stab des IT-Bevollmächtigten besteht aus drei Referaten und ist in die Aufbauorganisation des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport eingebunden und direkt dem Staatssekretär Stephan Manke zugeordnet.

Beim Stab-CIO liegen die Zuständigkeiten für die IT-Gesamtstrategie der Landesverwaltung und die Umsetzung der im Masterplan Digitalisierung enthaltenen Themen „Digitale Verwaltung“ und „Sicherheit in der digitalen Welt“. Weiterhin befinden sich hier die Zuständigkeiten für ITServices im behördenübergreifenden Kontext, die ressortübergreifende IT-Infrastruktur und die Geschäftsstelle der Kinderschutzallianz.

Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt die Cyber-Sicherheit und der Betrieb des N-CERT (Niedersächsisches Computer Emergency Response Team). Es ist die zentrale Informationssammelstelle für die Cyber-Sicherheitslage im Alltag und bei Krisenlagen.

Aus den beschriebenen fachlichen ressortübergreifenden Aufgaben leitet sich auch die Vertretung im IT-Planungsrat Bund/Länder sowie die Leitung des Niedersächsischen IT-Planungsrats ab. In Folge der Errichtung des IT-Planungsrats Bund/Länder als zentrales Gremium für die föderale Zusammenarbeit in der Informationstechnik hat die Landesregierung die Einrichtung eines Niedersächsischen IT-Planungsrates zum 1. April 2010 beschlossen. Mit diesen Organisationsstrukturen werden die Anforderungen bewältigt, die aus dem IT-Planungsrat Bund/Länder auf das Land zukommen. Auch landesintern und bei der Kooperation mit den Kommunen hat der Niedersächsische IT-Planungsrat zu einer neuen Qualität in der Zusammenarbeit geführt. Mit der Einrichtung des Niedersächsischen IT-Planungsrates hat sich die Landesverwaltung ähnlich aufgestellt wie der IT-Planungsrat Bund/Länder. Mitglieder des Niedersächsischen IT-Planungsrat sind:

Die/der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung, jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter jedes Ressorts und eine Vertreterin oder ein Vertreter der Haushaltsabteilung des Niedersächsischen Finanzministeriums.

Als beratende Mitglieder nehmen an den Sitzungen teil jeweils eine Vertreterin/ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Landtagsverwaltung, des Landesbeauftragten für den Datenschutz, des zentralen IT-Dienstleisters IT.Niedersachsen und des Landesrechnungshofs.


Dr. Horst Baier Bildrechte: Privat

Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Entwicklung der IT der Landesverwaltung vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Gesellschaft ist die IT-Strategie des Landes Niedersachsen „Digitale Verwaltung 2025“.

 Digitale Verwaltung 2025
(0,65 MB)

Artikel-Informationen

20.02.2014

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