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Aktuelles im Katastrophenschutz

Nudeln im Keller
haben noch mehr Bürgerinnen und Bürger als man denkt. Diese Erkenntnis gewannen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, als sie beim Tag der Bundeswehr in Oldenburg einen Informationsstand rund um Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in Niedersachsen betrieben. Mit einer beispielhaften Notfallration für zehn Tage hinter einem brandneuen Einsatzfahrzeug "Tiguan" mit Blaulicht zog man die Aufmerksamkeit auf sich und kam schnell mit den Besucherinnen und Besuchern der Blaulichtmeile ins Gespräch. Jeder konnte Rat und Tat in Form von Broschüren und Checklisten für den Notfall mit nachhause nehmen. Eine Dauerpräsentation und Aushänge zu Kräften und Verfahren Niedersachsens boten den Fortgeschrittenen und denen "vom Fach" weitere Einblicke in die Sicherheitsvorsorge des Landes. Malbücher, Comics und Broschüren zum Film "Rettet die Retter" der Augsburger Puppenkiste gewannen mit viel Erfolg die Kleinen für die Thematik. Als problematisch stellten sich einzelne Bestandteile der Notration heraus: der Käse formatierte sich in der Hitze zu Schmelzkäse um und die Schokolade musste trotz ihres zeitweise ebenfalls flüssigen Zustandes gegen die Kinder verteidigt werden. Referatsteilleiter Katastrophenschutz Mirko Temmler zeigte sich überrascht wie unterschiedlich die persönliche Vorsorge ausfällt: "Die Dame, die ihren Ehemann zum Kauf eines Notstromaggregates überredete habe ich ebenso getroffen, wie den Familienvater, der sagte, Wasservorrat brauche man nicht, man könne ja auch Leitungswasser trinken."
Ein weiterer Tisch mit Informationsmaterial zum Arbeitgeber Niedersachsen ( karriere.niedersachsen.de) zog vornehmlich die Absolventen der Abschlussklassen aber auch ältere Semester an. Insgesamt wurden etwa 3000 Druckerzeugnisse aber auch 300 Lollies, 800 Kugelschreiber und vieles mehr an den Besucherstrom ausgereicht. Wichtiger als diese Zahlen war jedoch der Eindruck, den das Standpersonal gewann: Das war ein lohnender Tag und es wurde viel erreicht, um die Bevölkerung über die Herausforderungen im Katastrophenschutz und die dabei unverzichtbare Übernahme persönlicher Verantwortung zu informieren. Auch der zuständige Abteilungsleiter 3 Dr. Alexander Götz zeigte sich zufrieden: "Wir haben mit bescheidenem Aufwand sehr viele Kontakte erreicht und diese analoge Information hat sicher auch noch ein digitales Nachbeben auf unseren Informationsseiten im Netz." Kein Wunder also, dass bereits über Wiederholungen bei anderen Veranstaltungen und auch das Angebot, den nachgeordneten Bereich stärker mit Informationsvorträgen zu versorgen nachgedacht wird. Den interessierten Lesern empfehlen sich die Homepages www.bbk.bund.de und http://www.mi.niedersachsen.de/themen/innere_sicherheit/brand_katastrophenschutz/kats/katastrophenschutz-62914.html sowie https://karriere.niedersachsen.de/.
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