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Pilotprojekt der Polizeiakademie Niedersachsen: Aus Studierenden werden Ermittler

Landespolizeipräsident Brockmann: „Neuer Schwerpunkt ist wichtig, um die hohe Qualität der Ermittlungen zu garantieren und neue Kriminalitätsphänomene zu bekämpfen“


Die Polizeiakademie Niedersachsen bietet ab sofort eine Spezialisierung im Bereich Ermittlungen an. Von dem Angebot profitieren 25 Studierende am Standort Nienburg. Der Landespolizeipräsident, Axel Brockmann, begrüßt das Pilotprojekt: „In den nächsten Jahren werden zahlreiche Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte pensioniert. Mit diesen verdienten Polizistinnen und Polizisten geht immer auch jede Menge Fachwissen. Dem wollen wir entgegenwirken und werden die Studierenden nun verstärkt in den Bereichen der Kriminalwissenschaften und der Kriminologie schulen. So werden sie noch intensiver in polizeiliche Themen eingearbeitet und frühzeitig mit wirkungsvollen und professionellen Lösungsansätzen vertraut gemacht.“

Phänomene wie Cyber- oder Clankriminalität, bei denen Täter oft stark vernetzt agieren, werden in der Polizeiakademie kontinuierlich durch neue Lerninhalte berücksichtigt. Das Studium greift mit dem Schwerpunkt Ermittlungen diesen Ansatz nun intensiver auf. Brockmann: „Da die Kriminalität immer komplexer und vernetzter wird, ist es enorm wichtig, diesen Schwerpunkt im Studium noch weiter in den Fokus zu rücken, um die hohe Qualität der Ermittlungen weiterhin zu garantieren und neue Kriminalitätsphänomene wirkungsvoll bekämpfen zu können.“

Viele Studierende bringen bereits Vorerfahrungen mit: So können zum Beispiel Studierende mit einer Ausbildung im Finanzwesen ihr Wissen bei Ermittlungen zur Wirtschaftskriminalität einbringen.

Das Interesse an dem Pilotprojekt ist groß: Es gab deutlich mehr Bewerbungen als Plätze.


Artikel-Informationen

01.10.2019

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