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Digitalisierung der Landesverwaltung: Systematische Einführung der elektronischen Akte beginnt

Staatssekretär Manke: „Wichtiger Schritt zur weiteren Digitalisierung der Landesverwaltung“


Das Land Niedersachsen plant, die Einführung der eAkte massiv voranzutreiben und mindestens 15.000 Arbeitsplätze mit der datenschutzkonformen Software „VIS-Suite“ auszustatten. In Verbindung mit der bereits vorhandenen Ausstattung und weiteren Projekten in einigen Ressorts sind bis Ende 2022 dann ca. 20.000 Arbeitsplätze mit einer eAkte ausgestattet. Den Auftakt macht aktuell (Starttermin 15. März 2021) das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport mit dem Rollout der E-Akte. Elf speziell für die eAkte geschulte Mitarbeitende von IT.Niedersachsen unterstützen pandemiebedingt rein digital die rund 500 Kolleginnen und Kollegen im Innenministerium bei der schrittweisen Einführung und dem Umgang mit dem Programm.

„Die Einführung der elektronischen Akte ist ein wesentlicher und entscheidender Baustein bei der Digitalisierung der Landesverwaltung. Elektronische Akten sparen Platz und Zeit, außerdem sind sie immer verfügbar. Gerade jetzt – in Zeiten der Corona-Pandemie und häufiger Arbeit im Homeoffice, die auch in Zukunft immer mehr Platz in behördlichen Arbeitswelten einnehmen wird – ist dieser Wandel von entscheidender Bedeutung. Mit der VIS-Suite führen wir ein Programm ein, das insbesondere auch die notwendigen Voraussetzungen des Datenschutzes und der Datensicherheit erfüllt. Damit erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Tools, um die digitalen Dokumente und Akten zu erfassen, zu managen und weiterzuleiten – genauso wie es bisher bei der Papierakte funktionierte. Nur viel komfortabler, schneller und auch nachhaltiger“, so der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Stephan Manke.

Die Software VIS-Suite dient nicht lediglich der Ablage von elektronischen Dateien, sondern bildet auch Geschäftsprozesse digital ab. Anträge aus Onlinediensten sowie Informationen aus E-Mail-Systemen wie Microsoft Outlook übernimmt die Software in eine rechts- und beweissichere Form, entsprechend aller Anforderungen, die auch „analoge“ Akten erfüllen müssen. Von der eAkte profitieren zudem die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen. Die Arbeitsabläufe in Landesverwaltung werden durch automatisierte Abläufe beschleunigt werden. Alle Informationen stehen z.B. bei Sachstandsanfragen jederzeit und ortsunabhängig zur Verfügung.

Während die eAkte im Ministerium für Inneres und Sport eingeführt wird, bereitet IT.Niedersachsen bereits parallel den Rollout im Niedersächsischen Landesrechnungshof in Hildesheim, im Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) sowie im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in den kommenden Monaten vor.

Artikel-Informationen

erstellt am:
25.03.2021

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