Mobiles Arbeiten und Telearbeit | Nds. Ministerium für Inneres und Sport
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Mobiles Arbeiten und Telearbeit

Telearbeit ist seit Jahren eine in der niedersächsischen Landesverwaltung implementierte Arbeitsform, die auf Freiwilligkeit und Gegenseitigkeit beruht. Es gibt keine Vorschriften, die spezielle Regelungen für die Telearbeitenden vorsehen.


Rechtliche Grundlage für die Telearbeit in der Niedersächsischen Landesverwaltung ist die nach dem Kabinettsbeschluss vom 14.12.2004 zwischen den Gewerkschaften und der Landesregierung abgeschlossene Vereinbarung gem. § 81 Niedersächsisches Personalvertretungsgesetz (NPersVG). In dieser Vereinbarung sind die Rahmenbedingungen, unter denen Telearbeit praktiziert werden kann, festgelegt. Sie gilt für alle Telearbeitenden in der Niedersächsischen Landesverwaltung. Nach dieser Vereinbarung gelten für die Telearbeitenden die gleichen Regelungen hinsichtlich der Arbeitszeit wie für die übrigen Bediensteten.


Die Ausstattung eines Telearbeitsplatzes erfolgt nach Nr. 12 der Vereinbarung gem. § 81 NPersVG durch den Dienstherren. Es handelt sich um die technische Ausstattung und um die Ausstattung des Telearbeitsplatzes mit Möbeln und weiterem erforderlichem Zubehör.


Die Technikausstattung wird in Absprache mit der Dienststelle vom LSKN organisiert. Sie richtet sich nach den jeweiligen technischen Voraussetzungen, die der Dienststelle zur Verfügung stehen, den Möglichkeiten, die der Telearbeitsplatz bietet (ISDN, DSL) und den dienstlichen Anforderungen. Die Dienststelle trägt die Kosten des Telekommunikationsanschlusses zur dienstlichen Nutzung sowie die laufenden Verbindungskosten. Welche Komponenten für die Technikausstattung des Telearbeitsplatzes ausgewählt werden, hängt von der Art und Form der Telearbeit im Einzelfall ab. Eine private Nutzung der technischen Arbeitsmittel ist nicht zulässig. Die Ausstattung des Telearbeitsplatzes mit Möbeln und anderem Zubehör erfolgt nach Nr. 12 der Vereinbarung gem. § 81 NPersVG mit Beteiligung des/der Telearbeitenden unter dem Aspekt der Erforderlichkeit. Privates Mobiliar kann genutzt werden, so dass die Dienststelle entsprechende Einsparungen erzielen kann. Besondere Ausstattungsgegenstände, z. B. verschließbare Aktentaschen, sind im Einzelfall zur Verfügung zu stellen. Vor Aufnahme der Telearbeit erfolgt eine Abnahme der häuslichen Arbeitsstätte bezüglich der Einhaltung ergonomischer, sicherheitstechnischer und datenschutzrechtlicher Vorschriften durch den Arbeitgeber/Dienstherrn und die Personalvertretung.


Für die Beantragung eines Telearbeitsplatzes wenden Sie sich bitte an Ihre Personalstelle.


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