Organisierte Kriminalität | Nds. Ministerium für Inneres und Sport
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Organisierte Kriminalität

Die Verfolgung der Organisierten Kriminalität ist ein wichtiges Anliegen der Allgemeinheit und stellt die Sicherheitsbehörden vor große Herausforderungen. Die Landesregierung hat sich zur Aufgabe gemacht, den vielfältigen Erscheinungsformen dieser Kriminalität wirksam und mit Nachdruck zu begegnen.

In Niedersachsen zählen neben den „klassischen Deliktsfeldern" Rauschgiftkriminalität, Waffenhandel, Kriminalität im Zusammenhang mit dem Nacht- und mit dem Wirtschaftsleben, insbesondere die Bereiche

  • Rockerkriminalität
  • Russisch-Eurasische Organisierte Kriminalität (REOK)
  • Clankriminalität

und zunehmend auch

Cybercrime

zu den Schwerpunkten in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität.

Eine gemeinsame Richtlinie über die Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei bei der Verfolgung der Organisierten Kriminalität regelt die effiziente Strafverfolgung und Zusammenarbeit sowohl von Staatsanwaltschaft und Polizei als auch mit anderen Stellen wie den Justizvollzugsanstalten, den Finanz- und Zollbehörden, den Ordnungsbehörden (z. B. Ausländer- oder Gewerbeämtern) sowie den Dienststellen der Arbeitsverwaltung im einzelnen Verfahren und verfahrensübergreifend.

Darüber hinaus bestehen zu den Bereichen der Rocker- und der Russisch-Eurasischen Organisierten Kriminalität (REOK) bundes- und landesweit abgestimmte Rahmenkonzeptionen.

Spezialdienststellen und Organisationseinheiten zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität sind beim Landeskriminalamt und bei den Polizeidirektionen (Zentralen Kriminalinspektionen) flächendeckend eingerichtet.

Die Zentralstelle Organisierte Kriminalität des LKA Niedersachsen und die Zentrale Stelle Organisierte Kriminalität und Korruption (ZOK) der Generalstaatsanwaltschaft Celle erstellen jährlich ein gemeinsames Lagebild Organisierte Kriminalität in Niedersachsen, welches sich mit aktuellen Phänomenen der niedersächsischen Organisierten Kriminalität befasst und die von den niedersächsischen Strafverfolgungsbehörden bearbeiteten Verfahren darstellt.


OK-Bekämpfung
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