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Innenminister Pistorius verurteilt linksextremistische Brandanschläge auf Fahrzeuge und Gebäude der Landesaufnahmebehörde aufs Schärfste

Pistorius: „Niemand hat das Recht, den Rechtsstaat in dieser Form anzugreifen“


Bei einem mutmaßlich von Linksextremisten begangenen Brandschlag auf Fahrzeuge und Gebäude der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) sind in der vergangenen Nacht u.a. zehn neue Transportfahrzeuge im Wert von, nach erster Einschätzung, etwa einer halben Million Euro auf dem Gelände der Behörde in Braunschweig komplett zerstört worden. Weitere Brandsätze, die von bisher nicht ermittelten Tätern am Gebäude der LAB NI in Hannover-Langenhagen angebracht wurden, zündeten nicht. Die Ermittlungen nach den Tätern laufen auf Hochtouren. Das Landeskriminalamt Niedersachsen wird die Ermittlungen übernehmen und durch die örtlichen Dienststellen unterstützt. Auf einer linksextremistischen Internetseite wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, so dass von einem linksextremistischen Tathintergrund ausgegangen werden kann. Der Niedersächsische Minister von Inneres und Sport, Boris Pistorius, dazu: „Wir stellen in Niedersachsen eine starke Radikalisierung der Szene fest, die sich zu einer terroristischen Struktur entwickelt.“

Innenminister Boris Pistorius verurteilt die Taten aufs Schärfste und sagt weiter: „Ich bin geschockt und erschüttert über das Ausmaß der Anschläge und die Rücksichtslosigkeit dieser Täter. Diese Anschläge und deren Ausmaß schockieren mich. Niemand hat in Deutschland das Recht, rücksichtslos und mit purer Gewalt eigene politische Ziele durchzusetzen. Das ist ein Angriff auf den Rechtsstaat, seine Institutionen und nicht zuletzt seine Vertreterinnen und Vertreter. Die Ermittlungsbehörden werden die Verantwortlichen mit all ihren Möglichkeiten versuchen zu ermitteln, damit diejenigen, die das getan haben, vor Gericht gestellt und betraft werden können. Insbesondere denke ich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, die nach diesen Taten verständlicherweise geschockt und verunsichert sind.“

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.01.2021
zuletzt aktualisiert am:
11.01.2021

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