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Die Niedersächsische Landesregierung hat Rudolf Götz, Landtagsabgeordneter aus Seesen im Harz, zum Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler bestellt. |
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In Niedersachsen fanden nach dem 2. Weltkrieg viele Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten eine neue Heimat. Die größte Gruppe unter ihnen waren die Schlesier. Als Zeichen der besonderen Verbundenheit übernahm das Land Niedersachsen 1950 die Patenschaft für die Landsmannschaft Schlesien. |
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Spätaussiedler sind Angehörige deutscher Minderheiten aus den Staaten Ost-und Südosteuropas. Wegen der ihnen insbesondere als Folge des Zweiten Weltkrieges zugefügten Leiden sieht es die Bundesrepublik Deutschland als ihre historische Verpflichtung an, diese Menschen in Deutschland aufzunehmen. |
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Niedersachsen hat seit 1990 ca. 255.000 Spätaussiedler aufgenommen. Spätaussiedler, ihre Ehegatten und Abkömmlinge erhalten nach der Einreise nach dem im Bundesvertriebenengesetz (BVFG) vorgesehenen Verfahren die deutsche Staatsangehörigkeit. |
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Das Grenzdurchgangslager Friedland wurde im September 1945 auf Anordnung der britischen Besatzungsmacht zur Durchschleusung und ersten Betreuung von Evakuierten und Flüchtlingen eingerichtet. |
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