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erstellt am:
26.02.2026
Behrens: „Das ist eine richtig gute Nachricht für das Sportland Niedersachsen! Sportliche Höchstleistungen gibt es nur bei optimalen Bedingungen und ausgezeichneten Sportstätten“
Mit einem Schreiben an die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, hat das Bundeskanzleramt die Bereitschaft zur finanziellen Beteiligung an der Sanierung des Sportleistungszentrums bestätigt. Die Schwimmhalle dient insbesondere als Trainingsstätte für den Bundesstützpunkt Wasserball und ist dringend sanierungsbedürftig. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro.
Auf Grundlage dieser aktuellen Schätzung ist eine Förderung des Bundes in Höhe von bis zu 2.250.000 Euro möglich.
Sportministerin Behrens sagt: „Das ist eine richtig gute Nachricht für das Sportland Niedersachsen! Sportliche Höchstleistungen gibt es nur bei optimalen Bedingungen und ausgezeichneten Sportstätten. Die jetzt vom Bund angekündigte Förderung von mehr als
2 Millionen Euro im sportlichen Herzen Hannovers ist ein wichtiger Baustein dafür. Auch als Land fördern wir den organisierten Sport über die gesetzliche Finanzhilfe alleine in diesem Jahr mit mindestens 45,2 Millionen Euro. Der Leistungssport wird auch aus diesen Mitteln finanziert. Die Erfolge unserer niedersächsischen Athletinnen und Athleten insbesondere bei den vergangenen olympischen und paralympischen Sommerspielen in Paris haben gezeigt, dass das eine sehr gute Investition ist – und dass am Spitzensportstandort Niedersachsen exzellente Arbeit geleistet wird. Damit das auch so bleibt, sind immer auch Investitionen in die Spitzensportinfrastruktur erforderlich. Ich bin daher dankbar, dass der Bund künftig deutlich mehr Mittel als bislang für Investitionen in die Infrastruktur des Spitzensports bereitstellt. Dies ist auch dringend erforderlich, wenn wir bei der Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele glaubhaft und konkurrenzfähig sein wollen.“
Die Schwimmhalle im Sportleistungszentrum ist unter anderem mit einem 50-Meter-Schwimmbecken ausgestattet. Eigentümerin ist die Landeshauptstadt Hannover. Neben einem Kontingent für den Leistungssport vergibt die Landeshauptstadt auch Nutzungszeiten an Vereine, Schulen und sonstige Einrichtungen.
Über die Förderung sagt der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Belit Onay:
„Wir freuen uns sehr über die Ankündigung der Förderung für die geplante Sanierung der Schwimmhalle im Sportleistungszentrum Hannover (SLZ).
Die Fördersumme von 2,25 Millionen Euro sichert die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Die Sportstadt Hannover behält damit auch in Zukunft eine hochwertige Trainingsstätte um für den Bundesstützpunkt Wasserball und für den Schwimmsport optimale Bedingungen zu bieten. Die Beteiligung des Landessportbundes und unsere Eigenleistung komplettieren die Finanzierung dieses gemeinsamen Vorhabens.“
„Für den Spitzensportstandort Niedersachsen ist das ein positives Signal. Die Trainingsbedingungen in der Schwimmhalle im Sportleistungszentrum Hannover werden sich mit der geplanten Sanierungsmaßnahme deutlich verbessern. Der LandesSportBund stellt daher einmalig aus der Finanzhilfe bis zu 1,8 Millionen € für die Finanzierung der Sanierungsmaßnahme bereit,“ sagt der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes Reinhard Rawe.
Der Bund hatte Ende 2025 angekündigt, dass zusätzlich 150 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für den Spitzensport zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig wurden die Länder und Kommunen dazu aufgefordert, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, Ersatz- und auch Neubauten an Bundesstützpunkten ab einem Bundesanteil von jeweils über 2 Millionen Euro zu benennen. Das Land Niedersachsen hatte daraufhin gegenüber dem Bund Ende 2025 die Sanierung der Schwimmhalle im Sportleistungszentrum Hannover angemeldet.