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Beratungstag für Opfer der SBZ/DDR-Diktatur in Gifhorn


HANNOVER/GIFHORN. Niedersachsen hat als einziges ehemals westdeutsches Bundesland eine eigene Beratungsstelle für Opfer der SBZ („Sowjetische Besatzungszone“) und DDR-Diktatur eingerichtet. Zahlreiche Opfer leben heutzutage in Niedersachsen. Um möglichst viele dieser Menschen persönlich zu erreichen, bietet das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport auch in diesem Jahr wieder Beratungstage für Verfolgte in verschiedenen Städten an.

Die Beratungen finden in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Sachsen-Anhalt statt. Es werden auch Vertreter der in Niedersachsen organisierten Opferverbände, bzw. des Niedersächsischen Netzwerks für SED- und Stasiopfer an den Beratungen teilnehmen.

Interessierte können sich ohne Voranmeldung u. a. über die bestehenden Rehabilitierungsmöglichkeiten nach den „SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen“ informieren. Anträge auf Rehabilitierung können noch bis zum 31.12.2019 gestellt werden. Telefonische Rückfragen sind während der Sprechzeiten am Beratungstag unter der Telefonnummer 05371/82-823 möglich.

Es besteht auch die Möglichkeit, Anträge auf Einsichtnahme in die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gegen Vorlage des Personalausweises zu stellen, bzw. sich zur Antragstellung beraten zu lassen.

Der erste Beratungstag in diesem Jahr findet im Gebäude des Landkreises Gifhorn am Mittwoch, 5. Juni, von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhr, Kreishaus 2, Sitzungsraum 227 (barrierefrei erreichbar), Schlossplatz 1, 38518 Gifhorn statt.

Ein weiterer Beratungstag findet am 17.09.2013 im Kreishaus des Landkreises Göttingen statt.

Presseinformation

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erstellt am:
04.06.2013

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