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Übung LÜKEX 2005

Schünemann lobt Zusammenarbeit bei län-derübergreifender Katastrophenschutzübung


HANNOVER. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat die gute Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen für den Bevölkerungsschutz während der Katastrophenschutzübung LÜKEX 05 gelobt. Schünemann sagte am Donnerstag in Hannover, das Kompetenzzentrum im Innenministerium sowie Polizei, Feuerwehren, Bundeswehr, Hilfsorganisationen und Technisches Hilfswerk hätten bei der Bewältigung der Übungslage hervorragend kooperiert.

"Wir müssen für einen Ernstfall gewappnet sein. Deshalb wurde hier das Zusammenwirken aller Kräfte bei gleichzeitigen Katastrophenlagen in verschiedenen Ländern geübt", sagte Schünemann. Nur so könnten die länderübergreifenden Führungs- und Informationsstrukturen überprüft, die Belastungen der Einsatzkräfte dargestellt und Schwachstellen entdeckt werden. "Insbesondere die Krisenbewältigung zwischen den Ländern hat sehr gut funktioniert. Hier hat sich der Bund gut in die Abläufe eingereiht", sagte der Innenminister.

Schünemann betonte, dass es derzeit keine realen Erkenntnisse über eine konkrete Anschlagsgefahr oder eine Gefährdung gebe.

Neben Niedersachsen haben sich fünf weitere Länder sowie der Bund an der Großübung beteiligt. In Niedersachsen waren das Innenministerium, das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, und Gesundheit, das Umweltministerium, das Wirtschaftsministerium, das Landwirtschaftsministeri-um sowie die Polizeidirektion Hannover beteiligt – insgesamt rund 100 Personen.

Bundesweit wurden etwa 2000 Personen in die Stabrahmenübung LÜKEX (Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise) eingebunden.

Das Szenario der Übung ging von einer angespannten Sicherheitslage mit terroristischer Bedrohung und Gesundheitsgefahren vor dem Hintergrund einer Serie internationaler Großveranstaltungen in Deutschland aus. Die Übung soll Anfang kommenden Jahres ausgewertet werden, so dass wesentliche Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der länderübergreifen-den Zusammenarbeit noch für die Fußballweltmeisterschaft 2006 berück-sichtigt werden können.

Presseinformationen Bildrechte: Land Niedersachsen

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.12.2005
zuletzt aktualisiert am:
20.05.2010

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