Anlage zu PI 105 Niedersachsen bringt Digitalisierung voran - Wichtige Meilensteine sind umgesetzt worden
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Niedersachsen bringt Digitalisierung voran: Wichtige Meilensteine sind umgesetzt worden
Im September 2025 hat Niedersachsen die Digitalisierungszuständigkeiten im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung gebündelt. Dafür ist eine neue Abteilung geschaffen und mit Anke Pörksen eine Digitalisierungsstaatssekretärin berufen worden. Vormals waren die Themen in unterschiedlichen Bereichen oder Ministerien verteilt.
In der neuen Abteilung sind nun seit einem Jahr wesentliche zentrale Themenstränge zur Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung, aber auch zur Finanzierung zusammengefasst. Hinzugekommen ist auch die Fachaufsicht über den landeseigenen IT-Dienstleister IT.Niedersachsen. Wichtige Meilensteine konnten durch diese Bündelung umgesetzt und weitere Schritte für eine schnellere Digitalisierung vorbereitet und angegangen werden.
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, bilanziert: „All das belegt die Wichtigkeit des Themas für die Landesregierung. Durch diese Bündelung sind Synergien geschaffen worden, die die Umsetzungsgeschwindigkeit deutlich erhöht hat. Mit der neuen Staatssekretärin für Digitalisierung, Anke Pörksen, existiert zudem eine wichtige Schnittstelle in die Staatssekretärsrunde. So kann Digitalisierung auch ressortübergreifend noch besser abgestimmt und prioritär vorangebracht werden. Das zeigt sich an den erzielten Erfolgen. Viele dieser Fortschritte in der Digitalisierung erleichtern bereits den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern, der Wirtschaft und der Mitarbeitenden in der Öffentlichen Verwaltung.“
Die Abteilung 4 im MI ist insbesondere mit dem Ziel gestartet, den digitalen Kontakt der Menschen und der Wirtschaft mit der Verwaltung in Niedersachsen einfacher, schneller und effizienter zu machen. Der Weg dahin ist vielschichtig und wird mit viel Elan vorangetrieben.
Es gilt die heterogene IT-Landschaft im Land zu konsolidieren, Geschäftsprozesse systematisch zu vereinfachen und die Komplexität der anschließenden Digitalisierung durch geeignete Rahmengebung zu reduzieren. Innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz und Robotic Process Automation müssen stärker in die Anwendung gebracht werden, um Verwaltungsprozesse zu beschleunigen und zu automatisieren.
Erste Erfolge im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung sind bereits messbar: Im Bitkom-Länderindex 2026 verbessert sich Niedersachsen im Bereich Governance und Verwaltung gegenüber 2024 von Rang 12 auf Rang 4.
Auch im Dashboard Digitale Verwaltung, das anzeigt, für wie viele Verwaltungsleistungen flächendeckend Onlinedienste verfügbar sind, steht Niedersachsen nun auf Platz 4, nach Platz 11 im September 2025.
Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen sagt: „Diese und hoffentlich weitere Fortschritte lassen sich nur gemeinsam und im engen Schulterschluss mit Kommunen, Bund und IT-Dienstleistern sowie mit den Ministerien erreichen. Öffentliche Verwaltung und Wirtschaft müssen durch geeignete Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort begleitet werden. Gerade in kleineren Kommunen fehlen vielfach die personellen Kapazitäten und das spezifische Know-how im Bereich der Digitalisierung. Aufgrund der steigenden Bedrohungslage und der rasanten technologischen Entwicklung muss zudem der Erhöhung der Cybersicherheit und der Sicherstellung einer möglichst weitgehenden digitalen Souveränität eine immer höhere Wichtigkeit beigemessen werden.“
Die im ersten Jahr erzeugte Dynamik in der Digitalisierung soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit allen Ministerien, den Kommunen, dem Bund, den IT-Dienstleistern und weiteren Partnerinnen und Partnern weiter gesteigert werden. Ziel ist es, besonders wichtige Verwaltungsleistungen flächendeckend in ganz Niedersachsen auszurollen und schrittweise in eine Ende-zu-Ende Digitalisierung einzusteigen. So können Verwaltungsvorgänge effektiviert und beschleunigt werden. Der Service für Bürgerinnen und Bürger und für die Wirtschaft wird weiter gesteigert.
Das erfolgreiche Konzept der Taskforce Niedersachsen zur Unterstützung der Kommunen soll auf weitere Themenfelder wie den Rollout der EUDI-Wallet oder die Integration unter den Cybersicherheitsschutzschirm AEGIS erweitert werden. In der Landesverwaltung sollen innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Extended Reality noch stärker in Prozessabläufe integriert werden. Damit können Routineaufgaben automatisiert und die Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden.
Im kommenden Jahr übernimmt Niedersachsen den Vorsitz über den bundesweiten IT-Planungsrat. In den Mittelpunkt gestellt werden soll dabei die Umsetzung der Kernkomponenten des D-Stacks in Bund, Ländern und Kommunen. Sollte das zeitnah gelingen, wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein in der IT-Konsolidierung erreicht.
Anliegend finden Sie eine Übersicht über erfolgreiche zentrale Maßnahmen, die in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht wurden und auf die oben genannten Ziele einzahlen, so zum Beispiel:
· Digitale Verwaltungsleistungen – Taskforce Digitalisierung
· IT-Konsolidierung / D-Stack
· IT-Steuerungskonzept / Einzelplan IT
· Stärkere Zusammenarbeit der IT-Dienstleister
· Von der Geschäftsprozessoptimierung zu digitalisierten Prozessen
· Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung
