Gründung des „Zentrums für Safe Sport e. V.“ in Berlin – Staatssekretär Stephan Manke nimmt an feierlicher Gründungsveranstaltung teil

Manke: „Mit der Gründung des „Zentrums für Safe Sport e.V.“ setzen wir heute ein starkes Zeichen für den Schutz von Athletinnen und Athleten sowie aller im Sport tätigen Menschen“

Das gemeinsame „Zentrum für Safe Sport e. V.“ (ZfSS) der Länder und des Bundes ist heute (09.07.2026) im Rahmen einer Gründungsversammlung in Berlin gegründet worden. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für den Schutz vor Gewalt im Sport gesetzt. Das geplante Zentrum soll dazu beitragen, Prävention, Intervention und unabhängige Aufarbeitung künftig nachhaltig zu stärken.

Ab dem kommenden Jahr wird das ZfSS in Kassel als unabhängige Stelle für Intervention und Aufarbeitung die Arbeit aufnehmen. Damit wird eine langjährige Forderung von Betroffenen, Sportorganisationen und Fachleuten umgesetzt. Das Zentrum soll dazu beitragen, Hilfsangebote zu bündeln, Betroffene zu stärken, den Schutz vor Gewalt im Sport nachhaltig weiterzuentwickeln und Fälle physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt im Sport aufzuklären.

Das neue „Zentrum für Safe Sport e. V.“ stellt einen eigenständigen Verein dar und arbeitet organisatorisch klar getrennt von der bereits bestehenden Ansprechstelle des „Safe Sport e. V.“ – die Betroffenen weiterhin unter anderem eine vertrauliche Erstberatung bietet. Damit bleiben Beratung und Verfahren bewusst unabhängig voneinander.

Für die Niedersächsische Landesregierung und das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung hat Staatssekretär Stephan Manke an der Gründungsversammlung des Vereins teilgenommen.


Manke sagt: „Mit der Gründung des „Zentrums für Safe Sport e. V.“ setzen wir heute ein starkes Zeichen für den Schutz von Athletinnen und Athleten sowie aller im Sport tätigen Menschen. Für die von physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt im Sport Betroffenen bedeutet dieser Schritt die Perspektive auf Aufklärung und die Durchführung unabhängiger Verfahren. Das Zentrum steht für fairen, respektvollen und menschenwürdigen Sport. Zugleich ist dieser Tag das Ergebnis eines starken Engagements vieler Beteiligter aus Sport, Politik und Zivilgesellschaft. Das „Zentrum für Safe Sport e. V.“ steht für die gemeinsame Verantwortung, Gewalt im Sport konsequent entgegenzutreten und Betroffene in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.“

Zunächst ist geplant, insbesondere Fälle interpersonaler Gewalt im Spitzensport zu behandeln. Die Gründungsmitglieder des ZfSS sind die 16 Länder und die Bundesregierung.

Betroffene von physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt im Sport können sich unter 0800 11 222 00 oder auf https://ansprechstelle-safe-sport.de/bei der Ansprechstelle des „Safe Sport e. V.“ melden.

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.07.2026

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln