Nds. Ministerium für Inneres und Sport klar

Fortentwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur

Die Kommunikationstechnik der niedersächsischen Landesverwaltung wird zurzeit umfassend modernisiert. Die Festnetztelefonie befindet sich gegenwärtig in einem technischen Umbruch, der mit rasantem Tempo voranschreitet. Die Telefonanbieter haben angekündigt, die in den neunziger Jahren eingeführte ISDN-Technik bis Ende 2018 abzuschaffen. Stattdessen soll in Zukunft nur noch die als „Internet-Telefonie" bekannte Voice-over-IP-Technik (VoIP) eingesetzt werden. Unter dem Projektnamen „ALL-IP" will die Deutsche Telekom bis dahin ihr Telefonnetz komplett auf VoIP umgestellt haben.

Hierfür wird nicht nur die VoIP-Technik eingeführt, sondern auch das Verbindungsnetz zwischen den Dienststellen in Niedersachsen sowie die Kabel in den Dienststellen selbst auf den neusten Stand gebracht.

Mit der Modernisierung der Netzinfrastruktur setzt die Landesregierung einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Landesverwaltung.

Diese Umstellung schafft die Voraussetzung für arbeitserleichternde Verknüpfungen von Telefonie und Bürokommunikation. Dazu zählt die Möglichkeit, direkt am Bildschirm aus einer E-Mail heraus ein Telefongespräch zu starten, oder am Bildschirm eine Auflistung der geführten Gespräche oder der verpassten Anrufe einsehen zu können. Auch Videotelefonie und das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten werden möglich sein.

Ziel ist es, die neuen VoIP-Telefone auf einige wenige zentrale Anlagen, die so genannten Sprachkommunikationssysteme, aufzuschalten. Die Errichtung und den Betrieb der zentralen Systeme übernimmt der Landesbetrieb IT.Niedersachsen.

Die Kommunen werden auch weiterhin mit den Landesbehörden über ihre bestehenden Anschlüsse das Landesnetz kommunizieren können. Dadurch erhalten sie auch den Zugang zum Verwaltungsnetz (Netz des Bundes; ehemals DOI) von Bund und Ländern.


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