Nds. Ministerium für Inneres und Sport klar

Integrationsvorbereitung in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen


Bildrechte: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Neben der Bereitstellung einer angemessenen Unterkunft und Verpflegung gehört es auch zu den wichtigen Aufgaben der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI), die Bewohnerinnen und Bewohnern in Deutschland willkommen zu heißen und auf das Leben hier vorzubereiten. In der LAB NI werden hierzu folgende Angebote bereitgestellt:


Wegweiserkurse

Bereits im Rahmen der Erstaufnahme in der LAB NI beginnt das Land Niedersachsen mit integrationsvorbereitenden Maßnahmen in Form von sogenannten Wegweiserkursen. Die Teilnahme an den fünftägigen Modulen „Erstorientierung Sprache" und „Erstorientierung Leben in Deutschland" steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern während ihres Aufenthalts - unabhängig von ihrer Bleibeperspektive - offen.

Die Wegweiserkurse dienen der sprachlichen und kulturellen Erstorientierung, es sind keine Sprachkurse. Sie sind vielmehr der erste Schritt der Sprachförderkette des Landes Niedersachsen.

Kinderbetreuung

Die LAB NI bietet eine Kinderbetreuung in Form eines „offenen Spielkreises" durch pädagogische Fachkräfte an. Mit diesem Kinderzimmer bietet die LAB NI den Kindern einen geschützten Raum, in dem sie ihren Fähigkeiten entsprechend betreut und gefördert werden. Die Kinder können hier spielen und sich geborgen fühlen. Gleichzeitig begegnen sie hier auch unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Religionen. Als Vorbereitung auf den künftigen Schulbesuch werden Sprache und lebenspraktische Alltagssituationen in Deutschland durch die pädagogischen Fachkräfte kindgerecht vermittelt.

Die einzelnen Dienste innerhalb der Einrichtungen arbeiten vertrauensvoll zusammen, sodass diese sich über die Entwicklung der Kinder und mögliche Förder- oder Unterstützungsbedarfe austauschen und frühzeitige Hilfen anbieten können.

Beschulungsangebote / Interkulturelle Lernwerkstatt

Solange sie in den niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, unterliegen Kinder im schulpflichtigen Alter nicht der allgemeinen Schulpflicht. Die Schulpflicht tritt erst mit der Verteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen ein.

Um den Kindern und Jugendlichen dennoch bessere Start- und damit auch Integrationschancen zu ermöglichen, hat das Land Niedersachsen das Konzept der „Interkulturellen Lernwerkstatt" entwickelt. Dieses Bildungsangebot ist auf die jeweilige individuelle Situation der Kinder abgestimmt und wird durch pädagogische Fachkräfte angeboten.


 
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