Nds. Ministerium für Inneres und Sport klar

IT-Bevollmächtigter der Landesregierung

Seit Februar 2013 nimmt der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Stephan Manke, die Aufgaben des IT-Bevollmächtigten der Landesregierung (CIO) wahr.

Die Aufgaben des IT-Bevollmächtigten setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

1. Der IT-Bevollmächtigte verantwortet das ressortübergreifende IT‑Management des Landes unter Berücksichtigung der ressortspezifischen fachlichen Zuständigkeiten.

2. Der IT-Bevollmächtigte entwickelt in Abstimmung mit den Ressorts die IT‑Gesamtstrategie des Landes und schreibt sie fort.

3. Der IT-Bevollmächtigte steuert und koordiniert die Netzinfrastruktur, zentrale IT-Infrastrukturkomponenten und übergreifende IT-Dienstleistungsangebote des Landes.

4. Dem IT-Bevollmächtigten obliegt es, zur Erhöhung der Cyber- und Informationssicherheit ressortübergreifende Abwehr- und Schutzstrategien für die Behörden und Einrichtungen im Land weiterzuentwickeln und zu organisieren

der Stab des IT-Bevollmächtigten ist in die Aufbauorganisation des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport in der Abteilung 4 - IT-Sicherheit und -Infrastruktur, Geoinformationen, Verwaltungsmodernisierung - eingebunden. Dort liegen die Zuständigkeiten für die IT-Gesamtstrategie der Landesverwaltung, IT-Services im behördenübergreifenden Kontext, die ressortübergreifende IT-Infrastruktur, die Geschäftsstelle des Bündnisses WhiteIT, Informationssicherheit und Cybersicherheit (u.a. auch das N-CERT), eGovernment sowie die Aufsicht über IT.Niedersachsen als zentralem IT-Dienstleister des Landes.
Aus den beschriebenen fachlichen ressortübergreifenden Aufgaben leitet sich auch die Vertretung im IT-Planungsrat Bund/Länder sowie die Leitung des Niedersächsischen IT-Planungsrats ab.

In Folge der Errichtung des IT-Planungsrats Bund/Länder als zentrales Gremium für die föderale Zusammenarbeit in der Informationstechnik hat die Landesregierung die Einrichtung eines Niedersächsischen IT-Planungsrates zum 1. April 2010 beschlossen. Mit diesen Organisationsstrukturen werden die Anforderungen bewältigt, die aus dem IT-Planungsrat Bund/Länder auf das Land zukommen. Auch landesintern und bei der Kooperation mit den Kommunen hat der Niedersächsische IT-Planungsrat zu einer neuen Qualität in der Zusammenarbeit geführt. Mit der Einrichtung des Niedersächsischen IT-Planungsrates hat sich die Landesverwaltung ähnlich aufgestellt wie der IT-Planungsrat Bund/Länder.

Mitglieder des Niedersächsischen IT-Planungsrat sind:

  • die/der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung,
  • jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter jedes Ressorts und
  • eine Vertreterin oder ein Vertreter der Haushaltsabteilung des Niedersächsischen Finanzministeriums.

Als beratende Mitglieder nehmen an den Sitzungen teil jeweils eine Vertreterin/ein Vertreter

  • der kommunalen Spitzenverbände,
  • der Landtagsverwaltung,
  • des Landesbeauftragten für den Datenschutz,
  • des zentralen IT-Dienstleisters IT.Niedersachsen und
  • des Landesrechnungshofs.

Staatssekretär Stephan Manke

Staatssekretär Stephan Manke

Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Entwicklung der IT der Landesverwaltung vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Gesellschaft ist die IT-Strategie des Landes Niedersachsen „Digitale Verwaltung 2025“.

 Digitale Verwaltung 2025
(0,65 MB)

Artikel-Informationen

01.02.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln