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Kommunale Kassenkredite in Niedersachen gehen um 800 Mio. EUR auf unter 4 Mrd. zurück – Spitzenwert der vergangenen zehn Jahre

Die kommunalen Kassenkredite in Niedersachsen sind zum Jahresende 2013 erstmals seit zehn Jahren wieder unter die 4-Milliarden-Euro-Grenze gerutscht. Am 31.12.2013 hatten die nds. Städte, Gemeinden und Landkreise insgesamt 3,79 Mrd. EUR Kassenkredite aufgenommen. Ein Jahr zuvor (31.12.2012) waren es noch 4,58 Mrd. EUR gewesen. Damit sind die Kassenkredite binnen eines Jahres um knapp 800 Mio. EUR (gut 17 Prozent) zurückgegangen. Zuletzt hatten die Kassenkredite im Jahr 2004 unter 4 Mrd. EUR (3,54 Mrd. 31.12.2004) gelegen. In der Spitze waren sie bis auf 5,5 Mrd. EUR zu Beginn des Jahres 2011 angestiegen. Mit Hilfe von Kassenkrediten versorgen sich die Kommunen kurzfristig mit Geld - ähnlich einem privaten Überziehungskredit - um die Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, freut sich über diese für die Kommunen positive Entwicklung, die sicher nicht nur mit der konjunkturellen Lage zusammen hängt, sondern vielfach durch kreative und ehrgeizige Kommunalpolitik entstanden ist. „Die Kommunen haben nun wieder mehr Spielraum für notwendige Investitionen, die wir als Land Niedersachsen natürlich positiv begleiten", so der Minister.

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