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Niedersächsisches Innenministerium
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Inhaltsverzeichnis
Editorial
Gewalt zwischen Macht und Ohnmacht
Ein Junge weint doch nicht
Spurensuche
Einmischen oder raushalten?
Was soll ich in Dortmund?
Wer fordert, muss auch fördern
Ich wollte schon immer Polizist werden
Integrationsberater
Gemeinsam füreinander aktiv
Verletzlichste Opfer
Nachrichten 2/2002
Zwischen Macht und Ohnmacht
Termine, Veranstaltungen und andere Nachrichten
Ausgabe 2/2000

1)   Termine

Ausstellungen

  • Justiz im Nationalsozialismus
    Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes
    Wanderausstellung des Niedersächsischen Justizministeriums 

  • Labyrinth Europa - Die neue Lern- und Erlebnisausstellung lässt den Weg von Flüchtlingen nacherleben

  • Fotoausstellung "Frauen im Kreuzfeuer"
    Eine OXFAM-Ausstellung

2)    Veranstaltungen

  • Fachtagung "Prüfung der Deutschkenntnisse im Einbürgerungsverfahren"
    27.08.2002, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
    Anmeldeschluss: 01.08.2002

  • Nur mit Abschluss eine Chance
    Klausenhof bietet kostenlose Kurse für ausländische Jugendliche

  • Türkisch am Krankenbett
    Programm  2. Halbjahr 2002

3)    Informationen, Bücher, Veröffentlichungen, Nachrichten

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Wanderausstellung

Justiz im Nationalsozialismus

Justiz im Nationalsozialismus
Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes
Wanderausstellung des Niedersächsischen Justizministeriums

"Dem Galgen verpflichtet", überschrieb die FAZ vor wenigen Tagen eine Rezension über die grausame Arbeit der Sondergerichte Essen und Bremen in den Jahren 1939 bis 1945. Todesurteile wurden, etwa für die Plünderung von drei Blechnäpfen, auch im Gebiet des heutigen Niedersachsen verhängt.

Die Tätigkeit von Juristen in der Zeit des Nationalsozialismus und die Folgen ihrer Arbeit sind Thema der Wanderausstellung des Niedersächsischen Justizministeriums: "Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes". Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung erarbeitet und wird in den Jahren 2001 und 2002 in Gerichten in ganz Niedersachsen gezeigt. Erste Station ist das Amtsgericht Hannover in der Zeit vom 27.Januar bis 11. April 2001.

Grundlage der Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus" ist die Ende 1999 eröffnete Dauerausstellung in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel. Hinzu kommen an jedem Ausstellungsort lokalgeschichtliche Elemente: in Hannover wird das Thema Sondergericht Hannover dargestellt.

Letzter Termin der Staffel:

15. April bis 18. Juni 2002 Landgericht Braunschweig

Zur Ausstellung gibt es eine Begleitbroschüre (3 DM Schutzgebühr), Film- und Bücherverzeichnisse (gratis) und Führungen. Weitere Informationen beim
Niedersächsischen Justizministerium
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Waterlooplatz 1, 30169 Hannover
Tel. (0511) 120 50 43, Fax (0511) 120 51 81
www.niedersachsen.de/mj1.htm
eMail: pressestelle@mj.niedersachsen.de

Als weitere Hilfen bieten wir an:

Begleitbroschüre (ca. 32 Seiten, Schutzgebühr 3 DM)
Bücherliste (8 Seiten A4)
Filmverzeichnis (8 Seiten A4)

Material für Unterrichtsvorbereitung
Fallbeispiele für die Sekundarstufe 1:
Walerjan Wrobel (Schicksal eines 15jährigen Polen)
Julius Leber (Kreisauer Kreis)
Walter Lerche (Richter am Sondergericht Braunschweig)

Fallbeispiele für die Sekundarstufe 2:
Erna Wazinski (eine 19jährige Frau aus Braunschweig)
Marguerite Bervoerts (belgische Widerstandskämpferin)
Walter Hirte (Staatsanwalt am Sondergericht Braunschweig)

Mindestens 3 Seite A4 mit mehreren Quellentexten je Unterrichtseinheit

Führungen
Interessierte Gruppen erhalten eine Einführung in die Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus". Terminvereinbarung:
Niedersächsisches Justizministerium
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Herr Weigang
Am Waterlooplatz 1, 30169 Hannover
Tel. (0511) 120 50 30, Fax (0511) 120 99 50 30
www.niedersachsen.de/mj1.htm
eMail: stefan.weigang@ mj.niedersachsen.de

Begleitprogramm
Vorträge, Ausstellungsgespräche und Filme

Weitere Möglichkeiten bietet die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Ziegenmarkt 10, 38300 Wolfenbüttel, Tel. (05331) 80 72 44 und 80 72 45, Fax (05331) 80 72 44, www.nlpb.de, eMail: info@nlpb.de:

  • Weitere Materialien (Biografische Ordner, Filme)

  • Projekttage bzw. Projektwochen

  • Vorbereiten auf bzw. Erstellen von Facharbeiten

  • Seminare

Schließlich kann die Ausstellung "Im Namen des Deutschen Volkes" des Bundesjustizministerium im Internet unter Ausstellungen in www.bmj.bund.de oder unter www.bmj.bund.de/nsjustiz/begin.htm besucht werden.

Neue Ausstellung

Labyrinth Europa - Die neue Lern- und Erlebnisausstellung läßt den Weg von Flüchtlingen nacherleben.

Labyrinth Europa ist eine neue Form von Ausstellung. Sie bietet die Möglichkeit, den Komplex Flucht, Fluchthintergründe und Migration sowie die Situation von Menschen ohne Papiere in Europa zu erleben und kennen zu lernen. Als begehbare Collage bietet sie den Betrachterinnen und Betrachter einen Rundweg, geführt von einem 20-minütigen Hörspiel. In mehreren Stationen werden Situationen im offenen Boot, am Strand in einem fremden Land ohne Papiere, bei der illegalen Arbeit und bei rassistischen Angriffen nacherlebt. Identifikationsfiguren sind Sonja und Omar aus Marokko. Mannigfaltige audiovisuelle Eindrücke, akustische und andere Reize geben die Möglichkeit, sich in das (Er-)leben eines Flüchtlings ohne Papiere einzufühlen.
Das Hörspiel, für das jede Person einen Walkman erhält, trägt zum Erleben bei.

Informationen und Bestellung bei:
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V., Geschäftsstelle Barnstorf, Bahnhofstr. 16, 49406 Barnstorf, Tel.: 05442/99 10 27, Fax: 054 42/22 41
E-mail: barnstorf@vnb.de
Internet: www.vnb-barnstorf.de

Fotoausstellung "Frauen im Kreuzfeuer"
Eine OXFAM-Fotoausstellung

Mit dieser Fotoausstellung begann Oxfam Deutschland seine Kampagne gegen Krieg und bewaffnete Konflikte - eine Kampagne, die zum Ziel hat, verstärkte Aufmerksamkeit auf den Teufelskreis von Krieg und Gewalt zu lenken.

Die 27 Schwarz-Weiß-Fotos sind die Arbeit der britischen Fotografin Jenny Matthews, die seit mehr als 15 Jahren die Erfahrungen, die Frauen mit Krieg und Gewalt auf der ganzen Welt - von Afghanistan bis Uganda - gemacht haben, fotografisch festgehalten hat.

"Frauen im Kreuzfeuer" ist eine Wanderausstellung, die bislang in über 30 Orten in Deutschland gezeigt wurde. Sie sind jeweils mit Begleittext versehen. Oxfam Deutschland e.V. verleiht diese Fotoausstellung in 2 Varianten, entweder gerahmt oder laminiert. Die Ausstellung wird gebührenfrei verliehen, lediglich Transportkosten sind von den Ausstellenden zu übernehmen.

Weitere Informationen:
Oxfam Deutschland e.V., Frau Héloise Gruber, Greifswalder Str. 33 A, 10405 Berlin
Tel.: 030/43 85 06 21, Fax: 030/42 85 06 22
Internet: www.oxfam.de

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                                                 Veranstaltungen


Nur mit Abschluss eine Chance
Klausenhof bietet kostenlose Kurse für ausländische Jugendliche

Die Zahlen sind nach wie vor alarmierend: Jeder fünfte ausländische Schulabgänger verlässt die Schule ohne einen Abschluss in der Tasche. Entsprechend schwierig sieht auch die Lehrstellensituation für die jungen Migranten aus: Ein Drittel der ausländischen jungen Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren hat keinen Beruf erlernt. Diese Trends, die das Institut der deutschen Wirtschaft jetzt vorstellte, zeigen auch langfristig, dass eine berufliche Integration der Migranten in Deutschland nach wie vor nicht einfach ist. In diese Lücke springt seit vielen Jahren die Akademie Klausenhof mit einem speziellen Kursprogramm ein: Junge Migranten und Aussiedler können ab dem 20. August wieder in der Akademie am Niederrhein einen Schulabschluss nachholen. In den einjährigen Lehrgängen "Mit Power zum Abschluss" können die jungen Leute einen Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife (Fachoberschulreife) nachholen.

Diese "Kurse zur Verbesserung der Integrationschancen für ausländische Jugendliche" bestehen seit mehr als 20 Jahren. Etwa 120 Internats-Plätze stehen derzeit zur Verfügung. Der Besuch der Kurse, der für jugendliche Ausländer ab 16 Jahren aller Nationalitäten sowie für Aussiedler gedacht ist, ist in der Regel kostenlos.

36 Wochenunterrichtsstunden mit dem klassischen Fächerkanon in Theorie und Praxis stehen auf dem Programm. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Deutschunterricht. Außerdem können die Jugendlichen die gute Infrastruktur der Akademie, die mit ihren etwa 70 pädagogischen Mitarbeitern Kurse in unterschiedlichen Bereichen der beruflichen Bildung und Persönlichkeitsbildung anbietet, nutzen – einschließlich der Werkstätten für die Bereiche Metall, Holz, Raumgestaltung sowie die Computerräume für die Ausbildung im Fach Informatik und das Hörfunkstudio.

Weitere Informationen erteilt die Akademie Klausenhof, Dingden, Klausenhofstr. 100, 46499 Hamminkeln, Tel.: (02852) 89-3 44 sowie im Internet unter www.akademie-klausenhof.de

Fachtagung "Prüfung der Deutschkenntnisse im Einbürgerungsverfahren"
27.08.2002, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung führt in Kooperation mit dem Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) und dem Zentrum für Wissenschaftliche Zusammenarbeit (ZWW) die Fachtagung "Prüfung der Deutschkenntnisse im Einbürgerungsverfahren" für Verwaltungskräfte in Ausländerbehörden durch.

Die Fachtagung informiert über ausgewählte Aspekte aus dem Bereich "Prüfung der Deutschkenntnisse im Einbürgerungsverfahren" und ermöglicht den Verwaltungskräften einen Austausch über ihre Prüfungspraxis.

Informationen und Anmeldung:
Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, Hohenzollernstr. 46, 30161 Hannover
Tel.: 0511-3901-279/294, Fax: 0511-3901-280
info@nlpb.de, www.nlpb.de

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