"Weniger reparieren - mehr investieren"
Für die Niedersächsische Landesregierung besitzt Integration einen besonders hohen Stellenwert. Die herausragende Bedeutung dieses Themenkomplexes wurde im November 2008 durch die Vorlage des aktualisierten Handlungsprogramms Integration erneut unterstrichen.
Zwar ist die Zahl der neuzugewanderten Menschen in Niedersachsen insgesamt rückläufig, doch haben über 16% der hiesigen Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Folglich liegt ein Schwerpunkt der durch die Landesregierung initiierten und geförderten Maßnahmen im Bereich der nachholenden Integration.
Wesentliche Themen des integrationspolitischen Gesamtkonzepts sind Spracherwerb und Bildung, Maßnahmen beim Übergang Schule / Beruf, Integration in das Erwerbsleben, interkulturelle Öffnung und interkulturelle Kompetenz, Lebensbedingungen von Frauen sowie Integration vor Ort.
Diesen Handlungsfeldern ist im Handlungsprogramm die Darstellung der Strukturen zur Unterstützung und Begleitung des Integrationsprozesses in Niedersachsen vorangestellt, es folgen die Schwerpunktthemen "Religion" und "Gesundheit" sowie die Querschnittsthemen Antidiskriminierung, Prävention und Sicherheit, einige ausgewählte Daten zur Integration, die Definition der Zielgruppen des Handlungsprogramms sowie ein Serviceteil.
Die ganzheitliche Ausrichtung der Niedersächsischen Integrationspolitik folgt dem Prinzip des Forderns und Förderns. Ziel ist die erfolgreiche Integration der bereits hier rechtmäßig auf Dauer lebenden sowie legal neu zuwandernden Migrantinnen und Migranten in die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Ordnung. Für die Umsetzung stellt die Landesregierung jährlich insgesamt mehr als 66 Millionen € zur Verfügung.
Das aktualisierte Handlungsprogramm Integration kann hier herunter geladen werden oder in gedruckter Version bei pressestelle@mi.niedersachsen.de angefordert werden.