Die Integrationspolitik des Landes erstreckt sich auf viele Lebensbereiche, u. a. Soziales, Recht, Kultur, Religion, Gesundheit, Bildung, Arbeit und Wirtschaft. Unter der Prämisse "fordern und fördern" sind alle Beteiligten aufgerufen, zum Gelingen der Integration der Zuwanderer beizutragen. Dass sie gelingt, ist für die Landesregierung ein zentrales Anliegen und entscheidend für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens. Der Nationale Integrationsplan hat das Thema Integration in den Mittelpunkt der politischen Diskussion gerückt. Er macht deutlich, Bund, Länder und Kommunen sind aufgerufen, auf ihren Ebenen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration zu schaffen. In einem ersten Schritt wurden die Zuwanderungsregelungen stärker auf die Belange der Integration ausgerichtet. Neuzuwandernde haben danach vor ihrer Einreise Grundkenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen.
Darüber hinaus kommt der nachholenden Integration eine zentrale Bedeutung zu. Dabei müssen die Erfolgsgeschichten der Integrationsarbeit ebenso wahrgenommen werden, wie der in einigen Familien noch bestehende Förderungsbedarf. Nach wie vor ist der Erwerb der deutschen Sprache der Schlüssel zur Integration. Sie ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulbesuch, sie bietet den Zugang zur Bildung und erleichtert damit die Integration in die Arbeitswelt. Hier bedarf es verstärkter Anstrengungen vom Kindergarten bis zu den Hochschulen. Die Landesregierung hat zahlreiche Maßnahmen und Projekte in Angriff genommen, mit denen insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert werden. Eine Investition in die Zukunft.
Integration ist eine der wichtigsten innenpolitischen Aufgaben und Herausforderungen unserer Zeit. Wegen dieser grundlegenden Bedeutung hat die niedersächsische Landesregierung eine Integrationsbeauftragte berufen und zur Intensivierung insbesondere der nachholenden Integration im Ministerium für Inneres, Sport und Integration die Abteilung Integration eingerichtet. Mehr ....