Nds. Ministerium für Inneres und Sport klar

Pistorius: „Polizei leistet großartige Arbeit für die Sicherheit der Fußballfans“

Die niedersächsische Polizei hat in der abgelaufenen Fußball-Saison - bei Einsätzen hauptsächlich im Umfeld aber auch in niedersächsischen Stadien selbst - rund 216.700 Personalstunden geleistet, das entspricht ungefähr 132 vollen Stellen bei der Polizei. Begleitet wurden 318 Spiele von der Bundesliga bis zur Regionalliga Nord. Die Kosten für die Einsätze beziffert die Polizei auf rund 12,15 Millionen Euro. „Das sind zwar enorme Zahlen", so Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, „aber das ist uns die Sicherheit der Menschen wert. Mein ausdrücklicher Dank gilt daher allen Beamtinnen und Beamten, dass Sie für die Sicherheit der Fußballfans gesorgt haben."

Die kosten- und personaleinsatzintensivste Partie war über alle Spielklassen hinweg das Duell zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga. Beim Hin- und Rückspiel sind insgesamt fast 45.000 Personalstunden und etwas mehr als 2,5 Millionen Euro Kosten aufgelaufen. Zum Vergleich: In der Bundesliga-Saison 2015/2016 standen für die Begegnung Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt knapp 3.500 Personalstunden und rund 195.000 Euro Kosten unterm Strich. „Allein diese Zahlen zeigen: Jede Saison hat ihre eigenen Regeln und Umstände, nichts lässt sich wirklich eins zu eins vergleichen oder vorhersagen. Die Bedingungen, insbesondere durch Auf- und Abstiege sowie sportliche Entwicklungen im Saisonverlauf, können zum Teil erheblich voneinander abweichen", so Minister Pistorius. „Auch vor diesem Hintergrund werden wir die Frage der polizeilichen Unterstützung anderer Länder nach dem G20 Gipfel neu bewerten."

Der Minister hatte vergangenen Monat angekündigt, nach dem Einsatz in Hamburg (der durch niedersächsische Kräfte unterstützt wird) 170 Polizeibeamtinnen und -beamte aus den Bereitschaftspolizeihundertschaften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen zur Verstärkung in die insgesamt sechs regionalen Polizeidirektionen und das Landeskriminalamt Niedersachsen zu versetzen und weniger Bereitschaftspolizisten an andere Bundesländer auszuleihen. Außerdem werden die Stellen benötigt, um einen zweiten SEK-Standort in Oldenburg aufzubauen.

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16.06.2017

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